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Das WWW hat Geburtstag
Genau gestern vor 15 Jahren, am 30. April 1993 wurde das Internet für die
allgemeine Nutzung freigegeben. Was bis dahin nur dem Militär und
Universitäten zugänglich war, ist seit diesem Zeitpunkt für alle
verfügbar. Den anschließenden Siegeszug hatte sich Tim Berners-Lee kaum
ausgemalt, inzwischen weist das WWW eine beeindruckende Nutzerzahl von
1,3 Milliarden Surfern auf.
Neben den privaten Kontakten und
Interessen, die im Web verfolgt werden, ist besonders die Anzahl an
Unternehmen im Online-Handel bemerkenswert groß. Das WWW ist nicht der erste oder einzige verfügbare Internetdienst, auch wenn noch immer gerne "das WWW" mit "dem Internet" fälschlicherweise synonym verwendet wird. Allerdings haben Email und WWW dem Internet zum Durchbruch verholfen. Die sogenannte libwww wurde vom CERN Kernforschungszentrum am Genfer
See vorwiegend aus Gründen der besseren Zugänglichkeit und
Kontrollierbarkeit von Informationen der breiten Masse zugänglich
gemacht.
Ein Jahr später - 1994 - wurde das internationale Gremium W3C
(WWW-Consortium) ins Leben gerufen. Vorwiegend beschäftigt sich das W3C
mit der Standardisierung von Webseitendarstellung.

Erster Webserver
Täglich begeistern sich mehr als 1,3 Milliarden Menschen am
WorldWideWeb. Hierbei findet neben dem Kontakteknüpfen,
Informationssammeln etc. inzwischen auch ein wirtschaftlich bedeutender
Prozess statt. Grenzüberschreitender Handel wird betrieben und
Existenzen gegründet, allen platzenden Dotcom-Blasen der "New Economy"
zum Trotz. Heute versucht das "Web 2.0" den ersten Dotcom-Boom der
späten 90er zu wiederholen, diesmal mit inmteraktiven Sites, Community-
und Social-Media-Sites. Gesetzt wird dabei gerne auf "User generated
Content" - womit sich der Kreis zum Anfang des WWW schließt. Auch
damals war eins der Motive die leichte Verfügbarmachung von
Informationen, was mit heutigen Diensten wie Youtube oder flickr auch
der breiten Masse möglich ist - auch Laien können nun Videos und Fotos
im Handumdrehen, ohne Programmierkenntnisse veröffentlichen.
Das Wachstum des Internets ist in der Menschheitsgeschichte ein
einmaliges Phänomen. Um dessen Fortbestand man sich zumindest aus
technischer Sicht heute keine Sorgen mehr zu machen braucht. Auch mit
weiter wachsendem Traffic und steigenden Nutzerzahlen ist die
Infrastruktur inzwischen schlicht unverzichtbar geworden. Markus
Hübner, Web-Experte und Geschäftsführer der Agentur Brandflow: "Das
Internet ist mittlerweile global von derart großer wirtschaftlicher
Bedeutung, dass Unternehmen und internationale Organisationen keine
Mühen scheuen, um seine Infrastruktur auch in Hinblick auf die Zukunft abzusichern".
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Autor
Nico "nic" Mai
# geschriebene News: 41
# angemeldet seit: 03.12.2007
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Kommentare |
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nice nic =)
kaum vorstellbar eine Leben ohne WWW ^^ |